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1. Hohe Spannungen können durch die Luft hindurch (ca. 1mm pro 1kV) auf andere Leiter überspringen. Daher immer genügend Abstand von hochspannungsführenden Leitungen und Teilen halten.

2. Die Entladungen von Hochspannungsquellen, welche eine Zündspule, einen Zeilentrafo oder eine kleine (!) Teslaspule in ihrer Leistung übertreffen, sollten auf keinen Fall berührt werden! Es besteht zum einen immer die Gefahr einer Hautverbrennung, zum anderen können Ströme ab ca. 10mA, die über das Herz fließen, tödlich wirken. Bitte verlasst euch bei großen Teslaspulen nicht auf den Skin-Effekt. Ein dummes Missgeschick könnte euer letztes sein. Ich selbst habe schon Entladungen von Teslageneratoren berührt und nichts gespührt, doch ich gebe keine Garnatie, dass dies immer der Fall ist! Am besten ist es, wenn man nichts anfässt und immer genügend Abstand hält!

3. Kondensatoren speichern Energie über einen langen Zeitraum. Daher müssen Hochspannungs-Kondensatoren immer erst (am besten über einen Widerstand) entladen werden, bevor man die Kontakte berühren kann. Achtung: Das gleiche gilt auch für Kaskaden und Bildröhren!

4. Vor dem Arbeiten in elektrischen Geräten immer erst den Netzstecker ziehen! Auch eventuell geladene Glättungs-Elkos im Netzteil müssen vorher entladen werden. Siehe Punkt 3. Wenn ein Arbeiten im laufenden Gerät notwendig ist, sollte man unbedingt einen Trenntransformator vor das Gerät hängen. Außerdem sollte man über die nötige Sachkenntnis verfügen, dass so ein Eingriff gefahrlos möglich ist!

5. Teslaspulen sind Sender. Sie erzeugen ein hochfrequentes, elektromagnetisches Feld um sich herum. Daher sollten Geräte wie Armbanduhren, Handys, Computer, Mikrocontroller, ICs etc. einen ausreichend großen Abstand zur Teslaspule haben, um nicht beschädigt zu werden. Gefahr von Radiostörung. Magnetrone aus Mikrowellen niemals außerhalb eines abgeschirmten Bereichs betreiben!

6. Lichtbögen erzeugen UV-Strahlung. Daher niemals direkt oder ungeschützt in einen Lichtbogen schauen. Dort besteht, ebenso wie bei Lasern, die Gefahr von Netzhautverbrennung. Bei längerem Betrieb einer Funkenstrecke entsteht Ozon, welches Übelkeit bzw. Benommenheit hervorrufen kann. Also öfter mal für Frischluft sorgen!

7. Eine Teslaspule oder das Entladen einer Kondensatorbank passiert mit einen hohen Lärmpegel. Ohrenschützer wären in so einem Fall angebracht.

8. Den Arbeitsplatz beim Experimentieren aufgeräumt halten. Ein herumliegender Schraubendreher kann schon mal einen saftigen Kurzschluss verursachen!!

9. Seit euch immer im klaren darüber, was ihr tut! Unkonzentriertheit ist bei solchen Arbeiten gefährlich! Habt keine Angst vor Hochspanung! Angst verursacht Fehler! Habt aber auch immer Respekt!

10. Niemals ohne entsprechende Schutzbrille in einen Laser schauen! Laser nicht auf Personen oder Tiere richten! Schon kleine Reflexionen können gefährlich sein!

11. Lasermodule und Laserpointer mit einer Leistung von mehr als 1mW bzw. Laserklasse 3B, 3R und 4 sind extrem gefährlich für die Augen und die Haut. Sie können außerdem Brände verursachen.

12. Laserpointer mit einer Leistung von mehr als 1mW sind in Deutschland verboten. Bei Bestellungen aus dem Ausland ist der Zoll sehr vorsichtig und wird bei einem Verdacht einen solchen Pointer beschlagnahmen. Desweiteren kann ein verfahren eingeleitet werden.

13. Laseranlagen mit einer Nettoausgangsleistung von mehr als 1mW müssen vor der Inbetriebnahme in der Öffentlichkeit, also außerhalb von Privatgrundstücken vom TÜV auf Sicherheit überprüft und beim Ordnungsamt angemeldet sein. Der Betreiber hat einen Sachkundenachweis (im Allgemeinen auch Laserschutzbeauftragtenschein) nach der BGV B2 vorzuweisen und die Sicherheit während des Betriebes sicherstellen. Ist dies nicht erfolgt, so handelt der Betreiber illegal.

Teile der Sicherheitsregeln mit freundlicher Erlaubnis von www.Mosfetkiller.de übernommen.

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